07/07/2026 0 Kommentare
Das XXL Labyrinth in Petersberg
Das XXL Labyrinth in Petersberg
# Neuigkeiten

Das XXL Labyrinth in Petersberg
Ein Projekt für alle, für die es auch etwas größer sein darf... Rebecca und Stefan, die Gemeindereferenten aus St. Lioba, haben Spaß daran, sich neue Projekte auszudenken. Zur Fastenzeit entsprang ihrer Kreativität dieses Labyrinth.
Rebecca und Stefan, wer seid ihr?
Gemeindereferenten aus St. Lioba, die Spaß daran haben, sich neue Projekte auszudenken.
Was ist das XXL-Labyrinth und wie kamt ihr auf diese Idee?
Ein Fastenweg in ‚überschaubar‘, eine Meditationshilfe, niederschwelliges Angebot für eine 5 Minuten Auszeit im Alltag… Wir kamen durch die Firmtrack des Bistums Augsburg, mit der wir in der Firmvorbereitung arbeiten, auf die Idee sowas in die Tat umsetzen zu wollen. Nur außerhalb der Firmvorbereitung. Die Idee begleitet unser Vision Board im Büro über einige Monate und entwickelte sich dort nach und nach weiter. Das Labyrinth hat einen
Durchmesser von 10 Metern, um den Kirchenvorplatz gut auszufüllen. Die Linien haben eine Gesamtlänge von ca. 87 Metern.
Wen wollt ihr mit diesem Projekt erreichen?
Möglichst viele Menschen. Dabei ist uns aber vor allem wichtig gewesen, die Menschen dazu anzuhalten, sich in der Fastenzeit einfach mal Zeit zu nehmen und innezuhalten. Leute, die gestresst zum benachbarten Supermarkt gehen, Menschen, die einfach so vorbeilaufen, Menschen, die das über die Veröffentlichungen mitbekommen haben und gezielt kommen, um sich mit den Impulsen zu beschäftigen. Wir haben das Projekt so konzipiert, dass wir das Labyrinth sowohl mit den Kitas, Schulen, als auch Erwachsenengruppen (Senioren, Firmgruppen, Familienkreise, …) gehen können.
Wie trägt euer Projekt dazu bei, dass Kirche den Dreh nach außen schafft?
Wir haben uns im Vorfeld überlegt, dass wir die Impulse so schreiben wollten, dass sie möglichst einfach sind und auch ohne Anleitung funktionieren. Dadurch konnten wir die Schwelle schonmal senken. Dazu kommt unsere Präsenz am ‚Tag des Labyrinths‘, an dem wir Leute angesprochen haben und durch unsere großen Plakate Menschen neugierig gemacht und bewegt haben, die Sachen selbst mal abzulaufen und zu erfahren. Einfach durch die schiere Größe des Labyrinths dazu anzuregen, stehen zu bleiben oder einfach nachzufragen und sich das Ganze anzuschauen. Ein paar Minuten am Alltag entfliegen und einen Impuls für das eigene Leben dabei mitnehmen.
Leider hatte in der ersten Woche das Labyrinth ‚zu viel‘ Aufmerksamkeit auf sich gezogen, uns wurde das ganze Labyrinth, was wir zu Beginn mit Bodenmarkierungs-Klebeband aufgebracht haben, komplett zerstört. Wir sind dann auf flüssige Straßenmalkreide umgestiegen, die zwar öfter nachgemalt werden muss, gerade nach Regen, aber dadurch ist auch gewährleistet, dass es wieder abgeht und wir keine Probleme mit dem Denkmalschutz auf dem Kirchhof bekommen.
Was habt ihr in Sachen Marketing unternommen, um die Reichweite Eures Projektes zu erhöhen?
Stellwände, Flyer, Plakate, Insta, Website etc.
Wie hat euch das Förderprogramm ‚Rückenwind‘ der Pastoralen Innovation bei der Umsetzung Eurer Projektidee geholfen?
Der Coaching-Tag war sehr hilfreich vor allem bei der Entwicklung des Slogans und der Feinjustierung in der Formulierung. Dabei konnten wir viel mitnehmen und einbauen/umsetzen, was wir dort gelernt haben und welche Rückmeldungen aus der Gruppe kam (die Gruppe war sehr hilfreich als kleine Test-Gruppe beim Slogan). Weitere Anregungen, die geholfen haben bzw. auch bei weiteren Projekten helfen werden ist das Thema Fundraising, wo bekommen wir Finanzierungshilfe, welche Organisationen können wir anfragen, wie funktioniert das am besten… All diese Dinge bleiben weiterhin hilfreich. Außerdem war es auch spannend zu höre, wie man Menschen zur Mithilfe anregen kann und Teams organisiert und motiviert.
Wie geht es nach dem XXL-Labyrinth 2026 weiter?
Die Stellwände sind so designed, dass wir sie jedes Jahr nutzen könnten.
Vielleicht wandern wir durch die Kirchen und malen das Labyrinth mit Kreide irgendwo anders auf. Auf jeden Fall wollen wir das noch aufgreifen, wenn nicht in diesem oder im nächsten Jahr, dann in 2 Jahren. Die Fastenzeit ist doch ziemlich gut mit Terminen gefüllt.
Eine andere Überlegung ist, das Labyrinth mit den entsprechenden Impulskarten über den Sommer hinweg irgendwo aufzubringen/ anzubieten, also außerhalb der Fastenzeit.
Aber weiter gehen wird es nach dem Labyrinth vor allem mit den anderen Ideen, die wir so zu zweit/ zu dritt im Büro nebenbei haben und weiterentwickeln wollen. So schnell wird uns also nicht langweilig. ?

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